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Dieses FSJ zu machen war die richtige Entscheidung

Ein Erfahrungsbericht in der Jugendsozialarbeit


Ich mache für das Schuljahr 2017/18 ein Freiwillig soziales Jahr (FSJ) bei der offenen Jugendarbeit und der Caritas Schulsozialarbeit an der Gerhard-Jung Schule (GJS) und der Monfort-Realschule (MORZ).

Nach dem Abitur war ich mir noch nicht sicher, welchen Beruf ich für meine Zukunft auswählen wollte. Ich entschied mich, ein FSJ zu machen, da ich in Erwägung gezogen hatte, später im sozialen Bereich tätig zu sein.  Dieses FSJ zu machen war für mich definitiv die richtige Entscheidung.

Mein Aufgabenbereich an den Schulen ist sehr vielseitig.
Ich bin in der Mittags- und Hausaufgabenbetreuung an der GSJ sowie an der MORZ eingesetzt. Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich sind die Vorbereitungsklassen (VKL), in denen ich, nicht- deutschsprachige Kinder beim Deutschlernen unterstütze. 
Gelegentlich werde ich gefragt, an Ausflügen als Aufsichtsperson mit zugehen, was mir immer viel Spaß macht.
Auch bin ich zuständig für die Hausaufgabenbetreuung der nicht Ganztagesschüler der MORZ. Unterstützung bekomme ich dort von Schülern der 8. Klasse der MORZ. 
Des Weiteren bin ich an 3 Tagen in der Woche als 2. Aufsichtsperson im Jugendzentrum (JUZ) eingesetzt.

Während meines FSJ habe ich sehr viele Eindrücke gesammelt. Dazu zählen unter anderem die positiven Eindrücke in der VKL Klassen in denen ich die Fortschritte der Kinder miterleben darf. Das macht einfach Freude. Die Dankbarkeit der Lehrer und Betreuer, sowie auch die Zuneigung der Kinder ist einfach ein tolles Gefühl und bestärkt mich darin, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, dieses FSJ zu machen.

Natürlich steht man auch hin und wieder vor Herausforderungen, insbesondere mit verhaltensauffälligen und schwierigen Kindern. Sich durchzusetzen und Autorität zu erlangen, obwohl man keine Lehrerin ist, war anfangs nicht einfach. Doch an diesen Herausforderungen wächst man selbst enorm. Man lernt Verantwortung zu übernehmen, durchzugreifen und legt auch die ehemalige Rolle des Schülers ab. Man wächst in die Rolle des verantwortlichen Leiters von Schülern und Jugendlichen.

Ein weiterer positiver Aspekt, ein solches FSJ zu machen, ist der Einblick in das Berufsleben und die Erfahrung, ob man in diesem Bereich später beruflich tätig sein möchte.
Ich kann nur jedem ein solches FSJ empfehlen. Es ist sehr abwechslungsreich und reich an Erfahrungen und neuen Eindrücken. 

März 2018, Corinna T.


28.08.18

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